Hopster & Malzer Brut IPA 7.8%

Wir feiern 5 Jahre Hopster & Malzer. Dazu haben wir genau das Bier gebraut. Trocken  wie ein Champagner und doch fruchtig wie ein IPA.

Beschreibung

Die Experimentierfreudigkeit der Brauer kennt keine Grenzen. Wenn man sich schon an einem IPA versucht hat, dann juckt es einen in den Fingern diesen Stil noch weiter zu verfolgen. Dabei kann man natürlich mit diversen Hefen oder auch Hopfen spielen. Aber in dem Fall von Brut IPAs, die übrigens nach hinten raus knochentrocken schmecken, kommen Enzyme zum Einsatz. Diese werden normalerweise bei Stouts und Porter Bieren eingesetzt, um den Körper wesentlich schlanker zu halten. Das Enzym heißt Amyloglucosidase und hat die Fähigkeit den komplexen Zucker abzubauen, der von der Hefe nicht fermentiert wird.

Das erste Brut IPA wurde unter dem Namen „Hop-Champagne“ von dem Braumeister Kim Sturdvant bei der Social Kitchen & Brewery in San Francisco gebraut. Dafür wurde für ein Tripel IPA das Enzym verwendet, um den Restzucker komplett wegzulassen, so dass das Bier super trocken wird. Das Ergebnis dieser Stammwürzerechnung lag bei seinem Bier im November 2018 bei 0° Plato und war trotzdem super aromatisch, aber eben trocken. Der Stil steckt noch in den Kinderschuhen, fand aber bereits schon Nachahmer in Amerika. Zum Beispiel hat sich Seth Wie von Magnolie Brewing daran versucht und hat mit einer würzig blumigen Note seinen eigenen Style damit gefunden. Auch John Gillooly von Drake’s Brewing in San Leandro hat sich an einem extra Brut IPAs versucht, dass die Szene aufgemischt hat. In Deutschland haben bereits Yankee&Kraut aus Ingolstadt damit experimentiert, die Hamburger Kreativbrauerei Kehrwieder, mit dem „Sonoma“, Schoppe Bräu mit dem „Cuvéee Brut x Ale“, die Bunthaus Brauerei mit einem „Nelson Savin Extra Brut“, Braufactum mit „Sina“ und zu guter Letzt die Newcomer Blech Brut aus Bamberg mit ihrer „Baustellen Serie“.

Zusätzliche Informationen

Produkt Besonderheiten

Bierstil

Brut IPA