Freigeist Moselaner Weisse 4.5%

Im Sortiment der Brauerei Freigeist Bierkultur finden sich ausschließlich außergewöhnliche Biere. Schlichte Klassiker und bodenständige Biere sucht man hier lange, stattdessen braut Sebastian Sauer lieber experimentelles Craftbier mit spektakulären Geschmacks-Pairings und komplexer Aromatik. Es wundert uns also nicht, dass der Ausnahmebrauer auch der Berliner Weißen seinen ganz eigenen Stempel aufdrückt. Statt eine aromatisierte Berliner Weiße zu machen, hat das kreative Genie das gesamte Konzept des Bierstils umgedacht. Für dieses aromaintensive Experiment hat sich der Brauer Sven Zerwas von der Tiny Winery an die Seite geholt. Gemeinsam haben sie eine unwiderstehliche Berliner Weiße kreiert, die statt mit den herkömmlichen Brettanomyces mit frischem Mosel Verjus gesäuert wird. Der Saft aus den unreifen Trauben der Rebsorten Müller-Thurgau und Riesling verleiht dem Bier seine feine Säure und den Charakter eines edlen Weißweines. Das ungewöhnliche Bier fließt in einem hellen Goldton ins Glas und schmückt sich mit einer kleinen Krone luftigen Schaums. Aus der weißen Pracht steigt ein Bouquet aus weißen Trauben, grünem Apfel, spritziger Zitrone und säuerlicher Grapefruit in die Nase. Der Antrunk enthüllt einen trockenen Körper, der elegante Leichtigkeit mit Substanz und vollmundigem Geschmack kombiniert. Die Berliner Weiße erinnert mit fruchtiger Säure und trockenen Noten von hellen Trauben und Zitrone an Weißwein, der Hopfen bringt Balance und einen Hauch Kräuter ins Spiel.

Beschreibung

Freigeist Bierkultur

Craftbier in Reinform, das produziert Sebastian Sauer, der Kopf hinter Freigeist Bierkultur. Unter Fachleuten wird Sebastian als einer der erste Craftbier-Brauer Deutschlands bezeichnet. Wahr oder nicht, er ist ein Urgestein in der Craftbier-Szene und ein Experte, der seinesgleichen sucht. Nicht umsonst sind seine Biere in den USA, der Heimat des Craftbieres, beliebt wie kein anderes deutsches Bier.

Mit alten Kamellen an die Spitze

Freigeist Bierkultur erobert die Craftbier-Welt mit der Errettung alter, längst vergessener Bierstile. Dabei liest sich Sebastian so lange in die Materie ein, bis er sämtliche Zutaten des ursprünglichen Rezepts und die Feinheiten und Geheimnisse des alten Braustils herausgefunden hat. Mit diesem Wissen überlegt er dann, wie das Bier heutzutage gebraut und welche Zutaten verwendet werden würden. Er will keine alten Kamellen aus Omas Handtasche ans Tageslicht bringen, sondern die Biere von früher mit Geschick und Expertise in die Gegenwart transportieren. Seine Biere sind daher keine reinen Reproduktionen alter Rezepte, sondern vielmehr moderne Neuauflagen. Mit diesem Konzept hat sich die Brauerei einen guten Namen in der Craftbier-Szene gemacht und internationale Aufmerksamkeit erregt. Kein Wunder, denn ihre Klassiker wie der Eisbock Dr. Frost, der fruchtige Weizenbock Tropicator oder ihr Mexican Standoff Stout sind raffinierte Bierkompositionen, die nach mehr schmecken.

Vogelfrei

Wie der Name bereits verrät, ist Sebastian ein Freigeist. Das spiegelt sich nicht nur im Titel seines Brauprojekts wieder, auch seine Biere entsprechen dem Motto. Bei ihm wird Wert darauf gelegt, gutes Bier zu brauen, der Rest ist erstmal zweitrangig. Dass er keine eigene Brauerei betreibt, sondern als Gypsybrewer Deutschland und die Welt bereist, sorgt für produktiven Austausch unter Brauerkollegen und gibt ihm genug Spielraum um der Freude am Experiment zu frönen. Uns ist ganz egal, wo der Hopfenkünstler sein Werk vollbringt, Hauptsache ist, dass weiterhin solch fabelhafte Biere wie das Kremlin Gremlin dabei herauskommen. Für Abwechslung sorgen jedoch nicht nur der stetige Wechsel der Braustätte, sondern auch die Zutaten, die in den Kessel wandern. Mitunter entsprechen die nämlich ganz und gar nicht dem Reinheitsgebot. Macht nichts, sagen wir, und genießen ein kühles Wolichu Wachu, in dem nicht nur Hopfen, Malz und Wasser stecken, sondern auch kalt gebrauter Kaffee. Prost!