Freigeist Bierkultur Room 1742 5%

Ein guter Karottenkuchen ist eine wahre Delikatesse: Die geriebenen Möhren bringen eine herrliche Saftigkeit in den Kuchen, während handverlesene Gewürze wie Ingwer und Zimt der Mischung eine wohlige Wärme und einen unwiderstehlichen Geschmack beisteuern. Ergänzt man das Gebäck noch mit einem Frosting aus Puderzucker, Frischkäse und dem Mark einer Vanilleschote, ist das Kuchenglück perfekt. Wenn wir in Euch nun Appetit auf ein großes Stück Carrot Cake geweckt haben, dann seid Ihr genau an der richtigen Stelle! Wir führen zwar keine ofenfrischen Kuchen, dafür aber ein Bier, das dem Karottenkuchen geschmacklich ziemlich nahe kommt: Room 1742 vom Braukollektiv Freiburg. Die Brauer haben sich für ihr neustes Werk mit ihren Freunden von Freigeist Bierkulturund dem Straßenbräu zusammengetan, um den Karottenkuchen in die Bierflasche zu transportieren. Der Bierstil ihrer Wahl ist eine Gose. Diese altdeutsche Sorte glänzt mit feiner Säure und einem schlanken, erfrischenden Charakter. Neben Hopfen, Malz und Hefe verwendeten die Brauer Karotten und Ingwer, um ihrer Gose das gewisse Extra zu verleihen. Das Ergebnis ist ein frisches Bier in leuchtendem Möhrenorange. Es duftet nach geriebenen Karotten, würzigem Ingwer und zarter Zitrusfrucht. Geschmacklich punktet Room 1742 mit der Aromatik ofenfrischen Karottenkuchens: Warme Gewürze, ein Hauch Ingwerschärfe und die spritzige Säure von Zitronenzesten. Fein!

Beschreibung

Freigeist Bierkultur

Craftbier in Reinform, das produziert Sebastian Sauer, der Kopf hinter Freigeist Bierkultur. Unter Fachleuten wird Sebastian als einer der erste Craftbier-Brauer Deutschlands bezeichnet. Wahr oder nicht, er ist ein Urgestein in der Craftbier-Szene und ein Experte, der seinesgleichen sucht. Nicht umsonst sind seine Biere in den USA, der Heimat des Craftbieres, beliebt wie kein anderes deutsches Bier.

Mit alten Kamellen an die Spitze

Freigeist Bierkultur erobert die Craftbier-Welt mit der Errettung alter, längst vergessener Bierstile. Dabei liest sich Sebastian so lange in die Materie ein, bis er sämtliche Zutaten des ursprünglichen Rezepts und die Feinheiten und Geheimnisse des alten Braustils herausgefunden hat. Mit diesem Wissen überlegt er dann, wie das Bier heutzutage gebraut und welche Zutaten verwendet werden würden. Er will keine alten Kamellen aus Omas Handtasche ans Tageslicht bringen, sondern die Biere von früher mit Geschick und Expertise in die Gegenwart transportieren. Seine Biere sind daher keine reinen Reproduktionen alter Rezepte, sondern vielmehr moderne Neuauflagen. Mit diesem Konzept hat sich die Brauerei einen guten Namen in der Craftbier-Szene gemacht und internationale Aufmerksamkeit erregt. Kein Wunder, denn ihre Klassiker wie der Eisbock Dr. Frost, der fruchtige Weizenbock Tropicator oder ihr Mexican Standoff Stout sind raffinierte Bierkompositionen, die nach mehr schmecken.

Vogelfrei

Wie der Name bereits verrät, ist Sebastian ein Freigeist. Das spiegelt sich nicht nur im Titel seines Brauprojekts wieder, auch seine Biere entsprechen dem Motto. Bei ihm wird Wert darauf gelegt, gutes Bier zu brauen, der Rest ist erstmal zweitrangig. Dass er keine eigene Brauerei betreibt, sondern als Gypsybrewer Deutschland und die Welt bereist, sorgt für produktiven Austausch unter Brauerkollegen und gibt ihm genug Spielraum um der Freude am Experiment zu frönen. Uns ist ganz egal, wo der Hopfenkünstler sein Werk vollbringt, Hauptsache ist, dass weiterhin solch fabelhafte Biere wie das Kremlin Gremlin dabei herauskommen. Für Abwechslung sorgen jedoch nicht nur der stetige Wechsel der Braustätte, sondern auch die Zutaten, die in den Kessel wandern. Mitunter entsprechen die nämlich ganz und gar nicht dem Reinheitsgebot. Macht nichts, sagen wir, und genießen ein kühles Wolichu Wachu, in dem nicht nur Hopfen, Malz und Wasser stecken, sondern auch kalt gebrauter Kaffee. Prost!